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Schlagwort: Technik

Ist Laufen meine neue Leidenschaft?

Ist Laufen meine neue Leidenschaft?

Wie du dem Titel entnehmen kannst, habe ich mit dem Laufen angefangen. Obwohl ich nie eine Sportskanone war, ist es mir gelungen richtig Spaß am Sport zu haben. Wie ich dies geschafft hab erfährst du im heutigen Beitrag.

Ich habe seit Ewigkeiten keinen Sport getrieben. In der Schule konnte ich Sport nie leiden, vor allem Geräte turnen fand ich immer total ätzend. Ein fürchterlicher und völlig unnötiger Sport. Ich habe es auch als wahrscheinlich einziger deutscher Schüler geschafft, in meiner Schullaufbahn keine einzige Siegerurkunde zu bekommen. Und so war ich natürlich auch froh, dass diese Pflicht mit dem Ende der Schulzeit ebenfalls zu Ende war.

Während meiner Ausbildung habe ich dann aber mit Freunden eine Zeit lang relativ regelmäßig Tennis gespielt. Außerdem habe ich mich insgesamt zweimal in einem Fitnessstudio angemeldet. Die ersten paar Wochen war ich dann auch immer regelmäßig dort, aber dann wars das auch schon wieder. Die restlichen Monate der Mitgliedschaft habe ich nur noch bezahlt ohne das Sportcenter nur ein einziges Mal von innen zu sehen. Aber gut, wir wissen ja alle, dass es eines der Geschäftskonzepte der ganzen Studios ist, möglichst viele zahlende Karteileichen zu haben. Zwischendurch war ich auch ein paar Mal mit den Inlinern unterwegs und der letzte Skiurlaub war vor drei Jahren. Aber das zählt ja sowieso nicht wirklich als Sport.

In den letzten Jahren habe ich aber überhaupt keinen Sport mehr getrieben. Der innere Schweinehund war immer viel größer. Außerdem habe ich auch viel gelernt und gearbeitet. Als wir dann vor vier Jahren in ein Haus gezogen sind, habe ich mir dann fest vorgenommen, endlich wieder Sport zu machen. Ein Fitnessstudio oder Ähnliches kam für mich aber auf keinen Fall in Frage. Ich wollte mich nie wieder irgendwo vertraglich binden.

Irgendwie bin ich dann aufs Laufen gekommen, da ich denke, dass das wohl am Besten zu mir passen würde. Wir wohnen nicht weit entfernt von einem Feld und da bietet sich Laufen natürlich sowieso an. Aber angefangen habe ich natürlich noch nicht. Bisher hatte ich immer die Ausrede, dass ich mir ja erst Laufschuhe kaufen muss. Für 2015 habe ich mir dann mehrere gute Vorsätze gemacht. Einer davon war das Laufen.

Nachdem ich bereits meinen Vorsatz endlich mein Auto umzulackieren erfolgreich abhaken konnte, war nun das Laufen dran. Der erste Schritt dafür war die Investition in Laufschuhe. Mir war völlig klar, dass ich nicht irgendwelche Schuhe nach dem Design aussuchen würde, sondern dass ich mich vernünftig beraten lassen wollte. Nachdem es bereits mehrere Anläufe gab, ein Sportgeschäft aufzusuchen, die aber immer an anderen Terminen gescheitert sind, war es nun am vergangenen Samstag endlich soweit.

Tipp: Wenn du wirklich mit einem Sport anfangen möchtest, dann mache es am Besten gleich und warte nicht lange herum.

Wir waren zum Familien-Shopping im relativ neu eröffneten Shoppingcenter in Schleswig-Holstein und ich hatte mir fest vorgenommen, dass ich das Einkaufscenter erst verlasse, wenn sich Laufschuhe in unserem Wagen befanden. Also ging es in die dortige Nike Filiale. Ich musste nicht lange warten, da hatte schon jemand Zeit für mich. Ich erläuterte ihm mein Vorhaben und er lud mich ein, zunächst barfuß ein paar Meter auf dem Laufband zu laufen. Das wurde von hinten gefilmt, sodass man anschließend meinen Laufstil analysieren konnte, bzw. insbesondere erkennen konnte, dass ich mit meinen Plattfüßen beim Laufen recht stark nach innen einknicke. Damit war sofort klar, dass ich einen Schuh aus der Kategorie „Stabilität“ benötige.

Tipp: Neue Laufschuhe sollten immer 1-2 Schuhgrößen größer sein als Straßenschuhe.

Man gab mir also zwei entsprechende Modelle – ein Modell für den rechten Fuß und das andere für den linken Fuß – mit denen ich wieder auf dem Laufband ein wenig laufen sollte. Außerdem gab es ein Paar Laufsocken dazu. Wieder wurde ich gefilmt und man konnte einwandfrei erkennen, dass die Schuhe dem Einknicken deutlich entgegen wirkten. Eigentlich passten beide Schuhe auf Anhieb sehr gut.

Nach weiteren Metern auf dem Laufband und einer halben Größe kleiner, habe ich mich dann für den Schuh „Nike Air Zoom“  entschieden. Dazu habe ich mir dann noch zwei Paar Laufsocken und eine Hose gekauft. Das T-Shirt gabs dann noch umsonst dazu. Was will man mehr. So gings also mit einem Komplett-Outfit nach Hause.

Der nächste Schritt war die Auswahl einer App für das iPhone, die mich beim Laufen unterstützen soll und mit der ich meine Erfolge bei Twitter und Facebook posten kann. Nach einer kurzen Befragung meiner Follower entschied ich mich für Runtastic. Die iPhone-App ist kostenlos und die Website macht einen guten Eindruck. Also genau das Richtige für mich.

Auf Empfehlung von einem Kumpel habe ich mich für einen Trainingsplan aus abwechselndem Laufen und Gehen entschieden. 30 Minuten sollten es insgesamt sein, jeweils immer zwei Minuten Laufen und eine Minute Gehen. Sonntag Abends war es dann soweit. Ich zog mein neues Outfit an, programmierte meine Runtastic-App und los gings. Da mir meine Freundin nicht glauben konnte, dass ich wirklich laufen gehen wollte, führ sie mir mit ihrem Auto nach. Nach einiger Zeit hatte sie mich aber aus ihrem Blickfeld verloren und sie verfuhr sich. Das war eine amüsante Aktion.

Tipp: Hast du manchmal auch Probleme dich im Straßenverkehr zurechtzufinden? Dann kann dir vielleicht ein Doppel DIN Navi helfen. Das ist um einiges besser als normale Navis.

Wie mir viele vorher geraten haben, sollte ich mich beim ersten Mal nicht zu sehr anstrengen. Ich denke das habe ich auch befolgt. Soweit ich das den Aufzeichnungen von Runtastic entnehmen kann, scheint es keine erkennbaren Unterschiede zwischen meiner Lauf- und meiner Geh-Geschwindigkeit zu geben. Ich deute das also Mal so, dass ich nichts falsch gemacht habe. Insgesamt habe ich laut Runtastic 4,09 Kilometer in 33,42 Minuten zurückgelegt und dabei 344 Kalorien verbraucht. Mal sehen wie die nächsten Läufe aussehen werden.

Wenn du diesen Beitrag toll gefunden hast, dann lasse doch ein Kommentar da. Bis zum Nächsten Mal…

Stromsparen leicht gemacht

Stromsparen leicht gemacht

Photovoltaikanlage

Der kalte Winter ist bereits eingetroffen und die Heizkosten schnellen in die Höhe. Wie man im Winter nicht Bankrott geht und noch dabei die Umwelt schützt, erfährst du in diesem Beitrag. Nebenbei verrate ich dir Tipps und Tricks um Strom zu sparen.

Der Klimawandel ist in Deutschland Energiesparen-Energieeffizienz.html voll im Trend. Erneuerbare Energien und eine von der Regierung ausgerufene Energiewende geben den Ton bei vielen Energieversorgern an. So sollen bis zum Jahre 2020 deutsche Haushalte einen Anteil von mindestens dreißig der Stromversorgung erreichen. Ein ambitioniertes Ziel, doch wird der Kohlenstoffdioxid Ausstoß Jahr für Jahr reduziert, sodass Deutschland weltweit mit einem guten Beispiel vorangeht. Aber auch Haushalte können sich aktiv an der Energiewende beteiligen und schon mit kleinen Mitteln dafür sorgen, weniger Energie zu verbrauchen. Denn einerseits wird der Strom immer teurer und anderseits kann das Mitwirken dazu beitragen, die Umwelt zu schonen. Dabei müssen es nicht immer kostspielige Investitionen sein, die eine große Wirkung haben. Aus diesem Grund habe ich dir meine besten fünf Tipps zum Energiesparen zusammengestellt. Auf diese Weise lässt sich sowohl der Geldbeutel als auch die Umwelt schonen.

 

 

Tipp: Mein Tipp wäre die Stromanbieter zu vergleichen und dann zu einem günstigeren Anbieter zu wechseln. Denn ein Anbieterwechsel kann die Kosten senken. Grüner Strom muss nicht zwingend teuer sein – viele Stromanbieter setzen mittlerweile ausschließlich auf erneuerbare Energie der Sonne und bieten Verbrauchern vergleichsweise günstige Konditionen an. Wer etwas für die Umwelt tun möchte und trotzdem Stromkosten einsparen möchte, ist gut beraten sich auf einem Preisportal passende Angebote einzuholen. Das Portal von Strompreisvergleich.net  bietet Verbrauchern die Möglichkeit, einen smarten Überblick über sämtliche Anbieter mit grünem Strom zu genießen. So kann sich ein Anbieterwechsel in vielen Fällen lohnen. Damit lässt sich gleichzeitig bares Geld sparen und die Umwelt schonen.

 

 

Smart-Glas

Tipp: Steige auf intelligentes Glas um, so kannst du Strom- und Heizkosten sparen. Der Energieaufwand ist durch das Heizen im Winter besonders hoch, aber auch die Klimatisierung im Sommer ist ein wahrer Energiefresser. Die Lösung für das Problem kann intelligentes Glas bieten, welches auch als „smart Glas“ bekannt ist und es schafft, per Knopfdruck extreme Sonneneinstrahlungen aus dem Haus zu verbannen. Das „smart Glas“ ermöglicht es, die Fenster zu dimmen und die Sonne auszusperren, ohne Räume komplett zu verdunkeln. Auf diese Weise wird es möglich, genügend Tageslicht in einen Raum zu lassen ohne jedoch ein Zimmer aufheizen zu lassen. Allerdings ist es auch möglich, ohne eine teure Spezialverglasung Energie einzusparen. Denn Tätigkeiten im Haushalt, die bei Tageslicht durchgeführt werden können, sollten auch nur im Tageslicht gemacht werden. Dies vermeidet das unnötige Anschalten von Lichtquellen. Im Winter ist es in alten Gebäuden sinnvoll mit einer Wärmewellenheizung zu heizen. Diese ist energieeffizienter und heizt schneller als ein normaler Heizkörper.

 

Tipp: Setze auf LED Beleuchtung in deiner Wohnung oder im Haus, anstatt auf herkömmliche Glühbirnen. Die LED-Technik hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht und liefert heutzutage ein sehr helles und angenehmes Licht. Die Zeiten, in denen LEDs durch kaltes Licht viele abschreckte, sind lange vorbei und sie stehen herkömmlichen Leuchtmitteln in nichts mehr nach. So sind LED-Beleuchtungen normalen Glühlampen in jedem Fall vorzuziehen, da der Energieverbrauch nur einen Bruchteil dessen beträgt, was normale Leuchtmittel verbrauchen.

 

 

Tipp: Tausche deinen alten Kühlschrank oder deine uralte Kühltruhe aus. Auch in die Jahre gekommene Kühlgeräte können echte Stromfresser sein und den Energieaufwand im Haushalt massiv nach oben schrauben. In der Regel lässt sich festhalten, dass Kühlgeräte, die älter als zehn Jahre sind, nicht mehr nach dem neusten Stand des Energieverbrauchs aufgestellt sind. Die Energieeffizienzklasse A+++ kennzeichnet besonders effiziente und sparsame Geräte und ist die beste Klasse auf dem Markt. Die Anschaffung neuer Kühlgeräte kann sich durch einen gesenkten Stromverbrauch schon nach wenigen Jahren auszahlen.

 

 

Tipp: Schaltleisten verursachen keine Stand-by-Kosten. Der Stand-by-Modus ist in der Tat eine komfortable Einstellung, um jederzeit auf elektronische Geräte zuzugreifen. Doch verbraucht der Stand-by-Modus ebenfalls eine Menge Strom. So können circa fünf Prozent der Stromkosten eingespart werden, wenn Geräte komplett von der Netzversorgung getrennt werden. Als smarte und praktische Alternative dienen Mehrzwecksteckdosen mit einem Kippschalter.

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, dann schau doch bald wieder vorbei. Bis dahin…

Elektroauto
Mein erstes eigenes Auto

Mein erstes eigenes Auto

Ein alter Opel Olympia

Ach ist das lange her. Und mein erstes Auto war eigentlich mein zweites Auto. Denn mein erstes Auto war ein hässlich grüner Opel Manta A, den ich außer zur Überführung nie gefahren bin. Ich habe ihn verschrotten lassen, obwohl ich ursprünglich mal viel mit ihm vor hatte…

Als ich mir während meiner Schulzeit, zum Abi, mein erstes Auto kaufen wollte, wurde zufällig die Verwandtschaft darauf aufmerksam. Denn dort stand in der Garage ein alter Opel Manta A aus Erster Hand zehn Jahre alt oder so. Also haben wir uns den mal angesehen. Mein Vater und ich hatten uns allerdings noch nie mit dem Kauf Gebrauchtwagen dieses Alters auseinander gesetzt. Und damals – Ende 2009 war insbesondere Rost echt noch ein Thema. Und ein zehn Jahre altes Auto war eben wirklich alt. Vielleicht hätten wir den Wagen von einem Fremden nicht gekauft. Aber es war ja irgendwie Verwandtschaft. Da wird das schon passen. Gesagt getan. 400 Euro habe ich bezahlt und war damit Besitzer meines ersten Autos.

Mir war schon klar, dass ich in den Wagen eine Menge Arbeit stecken musste und auch wollte. Und auch mangels gültiger TÜV-Plakette wurde der Wagen erst mal nicht angemeldet, sondern auf dem Parkplatz meiner Eltern abgestellt. Dann habe ich mir große Pläne gemacht, wie der Wagen aussehen sollte. Ich wollte ihn weiß lackieren lassen und alle Chromteile schwärzen. Außerdem sollten die Heckscheiben mit Folie verdunkelt werden, und so weiter. Träumen kann man ja mal.

Mein Onkel hatte in seiner großen Garage noch Platz und so durfte ich diese vorübergehend als Werkstatt nutzen. Aber Ahnung hatte ich eigentlich keine. Heute würde ich mich wohl als total naiv bezeichnen. In der Garage wurden erst mal diverse Teile entfernt und die Stoßstangen und Kotflügel abgebaut. Dann fing ich an diese zu schleifen und zu spachteln. Irgendwer brachte mich dann darauf mir vor den optischen Maßnahmen erst mal die tragenden Teile anzusehen und eventuell anfallende Schweißarbeiten durchführen zu lassen. Dabei zeigte sich dann auch schnell wie kaputt der Wagen war. Das Projekt Manta begann zu bröckeln.

Ein Bekannter von mir hatte Kontakte zu einer Werkstatt, wo ich den Wagen mal genauer untersuchen lassen konnte. Erst mal um zu sehen, ob sich das überhaupt noch lohnt. Also brachten wir den Wagen dort hin, wo er erst mal ein paar Wochen auf dem Hof stand. In dieser Zeit hatte ich aber, ohne das sowieso zu erwartende Urteil abzuwarten, bereits meine Entscheidung gefällt. Das Projekt Manta wurde aufgegeben. Ich wollte den Wagen also irgendwie wieder loswerden.

Der Opel wurde also wieder abgeholt und bei meinen Eltern habe ich die Kotflügel, Stoßstangen, etc. wieder montiert. Zumindest soweit, dass der Wagen wieder wie ein vollständiges Auto aussah. Dann habe ich monatelang versucht den Schrotthaufen zu verkaufen. Ich habe diverse kostenlose Kleinanzeigen aufgegeben. Mit mäßiger Resonanz. Irgendwann kam dann auch mal ein Autobastler, der Interesse daran hatte den Wagen als Ersatzteillager zu nutzen. Nach ein paar kurzen Tests von diesem Fachmann stellte sich schnell heraus, dass auch der Motor mehr oder weniger hin war. Er lief nur auf drei Töpfen und so nahm er Abstand vom Kauf.

Ich habe dann auch die letzte Hoffnung aufgegeben, über einen Verkauf zumindest noch einen Teil des ursprünglichen Kaufpreises wieder hereinzubekommen. Also habe ich Kontakt zu einem örtlichen Schrotthändler aufgenommen, der soweit ich mich erinnere für die Verschrottung sogar noch bezahlt werden wollte. Aber das war mir mittlerweile auch egal. Ich wollte den Schandfleck auf dem Grundstück meiner Eltern einfach nur noch loswerden. Damit war das Projekt dann endgültig zu Ende. Nach dieser Erfahrung war ich vom Autoschrauben erst mal geheilt.

Mit der finanziellen Unterstützung meiner Oma habe ich mir dann etwas später für 2.000 Euro einen gebrauchten VW Golf Plus, Baujahr 2010 gekauft. Der hatte 1,6 Liter Hubraum mit 80 PS und eine TÜV-Plakette. Ich habe mir in diesen Wagen auch einen DVD- Player fürs Auto  gekauft. So einen wollte ich unbedingt haben, da es zu dieser Zeit wirklich cool war und so meine Mitfahrer ganz einfach einen Film schauen können. Das war dann also mein erstes richtiges Auto.

Ich hoffe dir hat der Beitrag gefallen und du schaust nächste Woche wieder vorbei. Bis dahin…

Eine Reise mit viel Action

Eine Reise mit viel Action

Skyline von New York

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog! Heute erzähle ich dir von meiner New York Reise und meinen Beobachtungen. Wenn du schon einmal in New York warst oder dich für Amerika interessiert, dann ist dieser Blog genau das Richtige für dich.

Um fünfzehn Uhr ging es für mich und meinen Kumpel Thomas los. Unser Flug mit Lufthansa landete sogar überpünktlich in New York, am John F. Kennedy International Airport. Somit konnten wir schon 1 Stunde früher als gedacht einreisen. Überraschend wenig wollten die Beamten wissen, eigentlich nichts außer unsere Fingerabdrücke die wir natürlich abgeben mussten. Von meinen vorigen USA Reisen war ich anderes gewohnt. Meine Kumpel und ich erwischten einen lustigen Taxifahrer und bezogen unser Apartment im Zentrum in der 15th Street, welches wir über Trivago gebucht hatten. Wie bummelten zum Broadway, am Flatiron vorbei zum Times Square. Im Planet Hollywood holten wir unsere New York Pässe ab und aßen im selben standesgemäß Burger und trunken eine Cola, ich glaubte amerikanischer ging  es nicht. Der Jetlag kam schnell und heftig. Wir machten noch einige Nachtaufnahmen am Times Square. Das reichte für Tag 1. Wir deckten uns noch mit Getränken ein und schmiedetem grobe Pläne für den nächsten Tag.

Tipp: Buche deine New York Pässe im Vorraus. Bei diesen Pässen sind viele Eintritte, Tickets, usw. enthalten.

Am zweiten Tag hatten wir keine Lust uns jeden Reiseführer durchzulesen. Deshalb fuhren wir zum  Battery Park und liefen an der zerstörten Statue “The Sphere” vorbei, die an 9/11 vor dem World Trade Center zerstört wurde. Bowling Green passierten wir ebenfalls wie die New York Stock Exchange und aßen davor unseren teuersten Hot Dog des Aufenthalts 😉 Während des essens sah ich, wie auf der anderen Straßenseite ein Auto geklaut wurde. Wie es schien kam  der Dieb davon und außer mir bekam niemand den Diebstahl mit. Das erinnert mich an eine Geschichte die einem Freund von mir passiert ist. Ihm wurde einmal sein Auto gestohlen, doch dank GPS Tracker  konnte es die Polizei wieder finden. Wir wollten  im fremden Land auch kein Aufsehen erregen und kümmerten uns nicht weiter um den Vorfall. Stattdessen fuhren wir mit unserer Reise fort.

Unser Ziel war  das World Trade Center Memorial. Wir liefen über die Wall Street an der Trinity Church vorbei, die am 9/11 wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Die neuen Freedom Tower waren auch schon wieder sehr imposant und selbst beim damaligen Stand schon wieder die höchsten Gebäude in New York. Eigentlich musste man sich für das 9/11 memorial im Internet registrieren – wir hatten wahnsinniges Glück und durften auch so rein. Die Wasserfälle und der Platz waren schön geworden. Die Atmosphäre war komisch und alle waren sehr ergriffen. Im naheliegenden Visitor Center sahen wir uns noch Filme und Interviews mit Zeitzeugen, Überlebenden und Familienangehörigen an, betrachteten Überbleibsel der Türme, Opfer oder Überlebenden. Es wurde kälter und dunkel. Ab ins Century21, das ist eine riesen Shopping Mall am World Trade Center. Essen gab es  im Chipotle, einer mexikanischen Fast Food Kette.

Tipp: Wenn du in New York bist, nimm am besten immer eine Jake mit. Auch im Sommer ist es durch den kühlen wind nicht immer warm.

Der dritte Tag war ein reiner Shopping Tag. Wir fuhren zum Port Authority Bus Terminal und buchten ein Busticket nach New Jersey zum Outlet “Jersey Gardens”. Die Fahrt dauerte ca. 40 min. Wir shoppten bis zum Umfallen und fuhren zurück nach New York. Abends aßen wir im “just salad“. Hier kann man sich Salate zusammenstellen oder diese als Wraps bekommen. Die Wraps waren wirklich sehr lecker und empfehlenswert. Dannach fuhren wir wieder ins Hotel und fielen todmüde ins Bett, was war das  für ein anstrengender Tag.

Am vierten Tag hieß es anstehen für (New York Knicks gegen Dallas Mavericks) Tickets am Madison Square Guarden. Wir standen an der Kasse für Resttickets ca. 2,5h an, es war kalt und ungemütlich. Wir kamen mit vielen Leuten die auch ihr Glück probieren, ins Gespräch. Eigentlich war es hier kein Problem an Tickets zu kommen, aber zu unserer Zeit drehte Jeremy Lin in New York auf und wenn der amtierende Champion Sonntag Nachmittags zur besten Uhrzeit kommt hat man keine Chance. Danach erst einmal in nem Kaffee aufgewärmt und shoppten im Aeropostale & Billabong am Times Square und natürlich gingen wir auch zu A&F, Hollister etc. in der 5th Ave. Nach einem weiteren Fast Food Stop beschlossen wir unser Madame Tussauds Ticket einzulösen um die Wachsfiguren zu bewundern. Den Film “Happy Feet in 4D” gab es auch noch dazu. Für so einen Film würde ich nichts zahlen, aber da er gratis dabei war, haben wir ihn trotzdem angesehen. Wir fanden die Stars nicht wirklich so gut gemacht, sie sahen teilweise schon anders aus. Deswegen waren wir leider etwas enttäuscht von dem Museum.

 

Es war der fünfte Tag und wir waren schon vor neun aus dem Haus gekommen. Wir aßen unsere obligatorischen Bagles und nen Kaffee und nahmen dann ein Taxi zum Central Park . Wir liehen uns bei Central Park Bike Tours für 3 h Fahrräder aus und düsten durch den Central Park bis ans obere Ende nach Harlem, es war sonnig aber kalt.

Tipp: Ein Taxi lohnt sich zu zweit mehr als die Metro, außerdem sieht man so einfachviel mehr von der Stadt.

Am sechsten und leider letzten Tag  ging es Richtung Coney Island & Brooklyn! Nach der obligatorischen Combo für 2,50$ (Bagles & Kaffee wie jeden Morgen) ab zur Metro Linie F. Ab der Essex Station ging es über der Erde weiter. Das war toll, man sah auf der Fahrt nach Coney Island sehr viel von Brooklyn. Als wir auf Coney Island ankamen, konnten wir  das Meer schon sehen und auch riechen. Dort an diesem halb verfallenen Freizeitpark der seit April wohl wieder geöffnet hatte, spürte man ein wundervolles Ambiente. Viele Buden waren am Verfallen und uralt. Motive für Fotos fand man mehr als genug. Auf dem Rückweg zur Metro aßen wir bei Nathan’s die angeblich besten und ersten Hot Dogs. Das Ding war total überfüllt aber das Essen war wirklich lecker. Wir fuhren wieder zurück ins Hotel und gingen schlafen. Am nächsten Morgen ging es wieder nach Hause, darüber war ich  traurig da es sehr schön war. Aber man muss irgendwann auch wieder heimkehren.

New York bei Nacht

Solltest du nun eine New York Reise planen, dann rate ich dir wirklich zu entscheiden, ob du so wie ich eine Woche dort bist oder nur zwei-drei Tage. Selbst wenn du nur für drei Tage in New York bist, lohnt es sich und du solltest dir unbedingt das Empire State Building, den Broadway, den Times Square, die Brooklyn-Bridge und den Central Park ansehen. Ich hoffe ich konnte dich für deine nächste Reise inspirieren. Wenn dir dieser Blog gefallen hat dann schau doch beim nächsten mal wieder vorbei. Bis dahin…