Eine Reise mit viel Action

Eine Reise mit viel Action

Skyline von New York

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog! Heute erzähle ich dir von meiner New York Reise und meinen Beobachtungen. Wenn du schon einmal in New York warst oder dich für Amerika interessiert, dann ist dieser Blog genau das Richtige für dich.

Um fünfzehn Uhr ging es für mich und meinen Kumpel Thomas los. Unser Flug mit Lufthansa landete sogar überpünktlich in New York, am John F. Kennedy International Airport. Somit konnten wir schon 1 Stunde früher als gedacht einreisen. Überraschend wenig wollten die Beamten wissen, eigentlich nichts außer unsere Fingerabdrücke die wir natürlich abgeben mussten. Von meinen vorigen USA Reisen war ich anderes gewohnt. Meine Kumpel und ich erwischten einen lustigen Taxifahrer und bezogen unser Apartment im Zentrum in der 15th Street, welches wir über Trivago gebucht hatten. Wie bummelten zum Broadway, am Flatiron vorbei zum Times Square. Im Planet Hollywood holten wir unsere New York Pässe ab und aßen im selben standesgemäß Burger und trunken eine Cola, ich glaubte amerikanischer ging  es nicht. Der Jetlag kam schnell und heftig. Wir machten noch einige Nachtaufnahmen am Times Square. Das reichte für Tag 1. Wir deckten uns noch mit Getränken ein und schmiedetem grobe Pläne für den nächsten Tag.

Tipp: Buche deine New York Pässe im Vorraus. Bei diesen Pässen sind viele Eintritte, Tickets, usw. enthalten.

Am zweiten Tag hatten wir keine Lust uns jeden Reiseführer durchzulesen. Deshalb fuhren wir zum  Battery Park und liefen an der zerstörten Statue “The Sphere” vorbei, die an 9/11 vor dem World Trade Center zerstört wurde. Bowling Green passierten wir ebenfalls wie die New York Stock Exchange und aßen davor unseren teuersten Hot Dog des Aufenthalts 😉 Während des essens sah ich, wie auf der anderen Straßenseite ein Auto geklaut wurde. Wie es schien kam  der Dieb davon und außer mir bekam niemand den Diebstahl mit. Das erinnert mich an eine Geschichte die einem Freund von mir passiert ist. Ihm wurde einmal sein Auto gestohlen, doch dank GPS Tracker  konnte es die Polizei wieder finden. Wir wollten  im fremden Land auch kein Aufsehen erregen und kümmerten uns nicht weiter um den Vorfall. Stattdessen fuhren wir mit unserer Reise fort.

Unser Ziel war  das World Trade Center Memorial. Wir liefen über die Wall Street an der Trinity Church vorbei, die am 9/11 wie durch ein Wunder unversehrt blieb. Die neuen Freedom Tower waren auch schon wieder sehr imposant und selbst beim damaligen Stand schon wieder die höchsten Gebäude in New York. Eigentlich musste man sich für das 9/11 memorial im Internet registrieren – wir hatten wahnsinniges Glück und durften auch so rein. Die Wasserfälle und der Platz waren schön geworden. Die Atmosphäre war komisch und alle waren sehr ergriffen. Im naheliegenden Visitor Center sahen wir uns noch Filme und Interviews mit Zeitzeugen, Überlebenden und Familienangehörigen an, betrachteten Überbleibsel der Türme, Opfer oder Überlebenden. Es wurde kälter und dunkel. Ab ins Century21, das ist eine riesen Shopping Mall am World Trade Center. Essen gab es  im Chipotle, einer mexikanischen Fast Food Kette.

Tipp: Wenn du in New York bist, nimm am besten immer eine Jake mit. Auch im Sommer ist es durch den kühlen wind nicht immer warm.

Der dritte Tag war ein reiner Shopping Tag. Wir fuhren zum Port Authority Bus Terminal und buchten ein Busticket nach New Jersey zum Outlet “Jersey Gardens”. Die Fahrt dauerte ca. 40 min. Wir shoppten bis zum Umfallen und fuhren zurück nach New York. Abends aßen wir im “just salad“. Hier kann man sich Salate zusammenstellen oder diese als Wraps bekommen. Die Wraps waren wirklich sehr lecker und empfehlenswert. Dannach fuhren wir wieder ins Hotel und fielen todmüde ins Bett, was war das  für ein anstrengender Tag.

Am vierten Tag hieß es anstehen für (New York Knicks gegen Dallas Mavericks) Tickets am Madison Square Guarden. Wir standen an der Kasse für Resttickets ca. 2,5h an, es war kalt und ungemütlich. Wir kamen mit vielen Leuten die auch ihr Glück probieren, ins Gespräch. Eigentlich war es hier kein Problem an Tickets zu kommen, aber zu unserer Zeit drehte Jeremy Lin in New York auf und wenn der amtierende Champion Sonntag Nachmittags zur besten Uhrzeit kommt hat man keine Chance. Danach erst einmal in nem Kaffee aufgewärmt und shoppten im Aeropostale & Billabong am Times Square und natürlich gingen wir auch zu A&F, Hollister etc. in der 5th Ave. Nach einem weiteren Fast Food Stop beschlossen wir unser Madame Tussauds Ticket einzulösen um die Wachsfiguren zu bewundern. Den Film “Happy Feet in 4D” gab es auch noch dazu. Für so einen Film würde ich nichts zahlen, aber da er gratis dabei war, haben wir ihn trotzdem angesehen. Wir fanden die Stars nicht wirklich so gut gemacht, sie sahen teilweise schon anders aus. Deswegen waren wir leider etwas enttäuscht von dem Museum.

 

Es war der fünfte Tag und wir waren schon vor neun aus dem Haus gekommen. Wir aßen unsere obligatorischen Bagles und nen Kaffee und nahmen dann ein Taxi zum Central Park . Wir liehen uns bei Central Park Bike Tours für 3 h Fahrräder aus und düsten durch den Central Park bis ans obere Ende nach Harlem, es war sonnig aber kalt.

Tipp: Ein Taxi lohnt sich zu zweit mehr als die Metro, außerdem sieht man so einfachviel mehr von der Stadt.

Am sechsten und leider letzten Tag  ging es Richtung Coney Island & Brooklyn! Nach der obligatorischen Combo für 2,50$ (Bagles & Kaffee wie jeden Morgen) ab zur Metro Linie F. Ab der Essex Station ging es über der Erde weiter. Das war toll, man sah auf der Fahrt nach Coney Island sehr viel von Brooklyn. Als wir auf Coney Island ankamen, konnten wir  das Meer schon sehen und auch riechen. Dort an diesem halb verfallenen Freizeitpark der seit April wohl wieder geöffnet hatte, spürte man ein wundervolles Ambiente. Viele Buden waren am Verfallen und uralt. Motive für Fotos fand man mehr als genug. Auf dem Rückweg zur Metro aßen wir bei Nathan’s die angeblich besten und ersten Hot Dogs. Das Ding war total überfüllt aber das Essen war wirklich lecker. Wir fuhren wieder zurück ins Hotel und gingen schlafen. Am nächsten Morgen ging es wieder nach Hause, darüber war ich  traurig da es sehr schön war. Aber man muss irgendwann auch wieder heimkehren.

New York bei Nacht

Solltest du nun eine New York Reise planen, dann rate ich dir wirklich zu entscheiden, ob du so wie ich eine Woche dort bist oder nur zwei-drei Tage. Selbst wenn du nur für drei Tage in New York bist, lohnt es sich und du solltest dir unbedingt das Empire State Building, den Broadway, den Times Square, die Brooklyn-Bridge und den Central Park ansehen. Ich hoffe ich konnte dich für deine nächste Reise inspirieren. Wenn dir dieser Blog gefallen hat dann schau doch beim nächsten mal wieder vorbei. Bis dahin…

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